Betreuungsrecht



Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wenn ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise zu besorgen, wird ihm vom Vormundschaftsgericht ein Betreuer als gesetzlicher Vertreter bestellt.  

Eine Alternative dafür ist die Vorsorgevollmacht. Den Umfang der Vorsorgevollmacht kann der Vollmachtgeber frei bestimmen. Es empfiehlt sich in der Regel eine umfassende Bevollmächtigung, damit die bevollmächtigte Person auch alle denkbaren Angelegenheiten erledigen kann.  

Mit der Patientenverfügung können Sie Ihr Selbstbestimmungsrecht und Ihre Entscheidungsfreiheit für den Fall festlegen, dass Ihr Krankheitszustand irreversibel ist und Sie in diesem Zustand nicht mehr zu einer willentlichen Entscheidung in der Lage sind.